Wer macht eigentlich was?! – Coordination Edition

geschrieben 2018-01-10
von Marabel Riesmeier (NMUN-Delegation 2017)

Heute stellen wir euch die Aufgaben vom Coordination-Team vor. Wir sind Isabell & Carlo und übernehmen die Leitung der Delegation, behalten den Überblick über die einzelnen Teams und deren Fortschritte, planen die wöchentlichen Treffen und halten Kontakt zur NMUN-Organisation in New York. Außerdem schreiben wir an unsere Delegation jeden Montag eine Monday Mail, in der wir die Agenda der nächsten Tage und Wochen festlegen und alle auf dem neusten Stand halten.
Natürlich wollen wir auch darum kümmern, dass sich jeder in der Delegation wohl fühlt und sind Ansprechpartner bei Problemen und Anregungen, manchmal pochen wir auf Deadlines und vergeben Hausaufgaben. Dann wiederum veranstalten wir ein Social Event – z.B. ein Kneipenabend – helfen bei der Aufgabenverteilung und sorgen für angemessenen Workload.
Zurzeit sind wir beim Verfassen der Position Paper und dürfen bald einiges Korrekturlesen, es wir eben nie langweilig als Coordination!


Fröhliche Weihnachten!

geschrieben 2017-12-24
von Marabel Riesmeier (NMUN-Delegation 2017)

NMUN Weihnachten

Wir möchten euch allen an dieser Stelle fröhliche Weihnachten wünschen! Von Workshops über Socials bis zum Waffelverkauf und dem Trip zur HAMMUN haben wir ein spannendes Jahr hinter uns, nun freuen wir uns auf die weitere gemeinsame Zeit im neuen Jahr. Auch euch wünschen wir einen guten Rutsch und besinnliche Feiertage.


Wer macht eigentlich was?! – PR Edition

geschrieben 2017-11-22
von Marabel Riesmeier (NMUN-Delegation 2017)

Wilkommen in unserer neuen Reihe „Wer macht eigentlich was?!“

In den nächsten Wochen möchten wir euch im Rahmen dieser Reihe zeigen, wie die alltägliche Arbeit in den einzelnen Teams abläuft und wie es gerade vorangeht. Diese Woche möchten wir euch das PR-Team ein bisschen näher vorstellen.

Das PR-Team das sind Schiba, Malte und Marabel. Gemeinsam kümmern wir uns darum, dass ihr über unsere Delegation informiert bleibt. Das Entsenden einer Delegation nach New York soll schließlich nicht nur für die Delegationsmitglieder eine lehrreiche Erfahrung sein – auch ihr könnt durch uns hoffentlich einiges über die UN, Fiji oder ganz allgemein über Projektorganisation lernen. Vielleicht bekommt ihr ja sogar Lust, an einem der Workshops teilzunehmen oder euch in der nächsten Delegation 2019 einzubringen.

Nicht zuletzt möchten wir natürlich Sponsoren und Spender erreichen – wenn ihr an einer Zusammenarbeit Interesse habt, meldet euch gern bei uns!

Wir  pflegen hierzu die Facebook-Seite der Delegation, wo Schiba für euch jede Woche spannende und lustige Fakten über uns und unsere Arbeit postet. Malte pflegt den Twitter-Account, der derzeit noch nicht ganz so aktiv ist, aber über den wir euch insbesondere während der Konferenz in Echtzeit auf dem Laufenden halten. Marabel ist für Instagram verantwortlich und bloggt gerade für euch. Gemeinsam treten wir außerdem mit Zeitungen und anderen Medien in Kontakt, um die Reichweite der Delegation noch zu verbessern. Doch auch hinter den Kulissen sind wir aktiv: Wir organisieren Delegationspullis und gestalten Visitenkarten, welche wir mit anderen Delegationen austauschen können um während der Konferenz und darüber hinaus in Kontakt zu bleiben.

Ihr wollt noch mehr über uns wissen? Auf unserer Facebookseite findet ihr drei FunFacts über die Teammitglieder!


Was bisher geschah…

geschrieben 2017-11-15
von Marabel Riesmeier (NMUN-Delegation 2017)

Willkommen auf dem Blog der neuen NMUN Delegation!

Wir freuen uns, dass ihr den Weg zu unserem Blog gefunden habt. Hier möchten wir in den nächsten Monaten unseren Weg zur Konferenz dokumentieren und euch einen Einblick in unsere Arbeit gewähren.

 

Was bisher geschah:

Im Juni lernten wir uns zum ersten Mal als Delegation kennen. Die vorjährig Delegation hatte einen spannenden Kennenlernabend organisiert, Fazit des Abends: Die Sympathie stimmt! Nachdem die Delegation in den Semesterferien weitestgehend ruhte während die Mitglieder in der ganzen Welt mit Praktika und natürlich wohlverdientem Urlaub beschäftigt waren, kamen wir im Oktober frisch gestärkt und voller Enthusiasmus zusammen, um mit der Arbeit zu beginnen. In unserem ersten Workshop gaben Mandy und Milena aus der letzten Delegation uns wertvolle Tipps zur Konferenz. Sie berichteten von ihren Eindrücken und Erlebnissen, sodass wir uns am Ende des Workshops schon ein bisschen besser vorstellen konnten, worauf wir gemeinsam hinarbeiten.

Besonders viel Spaß bereitete uns der Workshop zum System der Vereinten Nationen: dieser war wie ein Quiz gestaltet, und während wir uns gegenseitig mit Wissen übertrumpften und für richtige Antworten sogar mit liebevoll verpackten Süßigkeiten belohnt wurden, lernten wir ganz nebenbei viel zur Geschichte und dem Aufbau der UN.

In den nächsten Workshops begleitete uns Sarah durch die Untiefen des Agenda-Settings näher und erklärte uns General Speaker’s List und des Moderated Caucus. Kompetent konnte sie all unsere zahlreichen Fragen beantworten und schaffte es so, mit vielen interaktiven Übungen und lebhaften Erklärungen Licht ins Dunkel zu bringen.

Auch außerhalb der der Workshops trafen wir uns schon zu einem gemeinsamen Kneipenabend und natürlich dem obligatorischen Gruppenfoto vorm Münsteraner Schloss. Auch die Teams sind schon eifrig bei der Arbeit. Das Fundraising-Team plant einige spannende Aktionen – haltet euch bereit für schmackhafte Waffeln, Glühwein und eine Party!

Und damit sind wir auch schon am heutigen Tag angekommen. Zunächst schossen wir noch ein Gruppenfoto, diesmal mit allen Delegationsmitgliedern. In den Workshops beginnen wir gerade mit dem Verfassen von Draft Resolutions, ein Thema, welches zwei Workshops umfasst. Heute lernten wir, angeleitet von Sarah, schon viel über die grundlegenden formalen Voraussetzungen. Ein kleines Highlight war dabei der der Fehlersuchtext, eine Resolution für mehr Bürokratie in der UN… Außerdem stecken wir schon tief in den organisatorischen Vorbereitungen, von Hotelbuchungen bis zur Organisation der Fahrt zur HAMMUN gibt es viel zu tun. Wir sind mit viel Elan bei der Sache und lernen uns ganz nebenbei auch immer besser kennen.

Bisher macht uns das Projekt allen sehr viel Spaß, über die weiteren Entwicklungen und Wendungen werden wir euch hier auf dem Blog auf dem Laufenden halten – viel Spaß beim lesen!


Die NMUN in New York

geschrieben 2017-04-20
von Thomas Lingemann (NMUN-Delegation 2017)

Am Montag ging es für die ersten los. In reduzierter Mannschaftsstärke trafen die ersten acht trotz Flughafenstreik in unserem Loft in Bushwick, New York zusammen. Noch in der Nacht stellten wir fest, dass für den nächsten Tag ein Blizzard angekündigt war, „it’s a good day to stay at home“, stellte der Gouvernour von New York fest.
Aber das konnte uns natürlich nicht abhalten. Todesmutig wagten wir uns raus in den Schneesturm, und konnten die Stadt in einem anderen Licht kennenlernen, mit leeren Straßen, weißen Fußwegen und nassen Füßen. Im überraschend ruhigen Central Park konnten wir bei einer Schneeballschlacht die ersten Fans kennenlernen, eine Gruppe Schüler aus dem Süden.

new york schneeballschlacht new york schnee
Der Blizzard hatte aber einen anderen, sehr unangenehmen Effekt für uns. So konnten Mandy und Zoë statt wie geplant am Dienstag erst am Mittwoch und Freitag zu uns stoßen. Wir haben sie umso herzlicher aufgenommen, und als Tarek dazustieß, war unsere Wohnung dann auch voll belegt.
In dieser Zeit, die wir vor der Konferenz hatten, erkundeten wir auf ganz verschiedene Weise an ganz verschiedenen Orten die Stadt. So wurden wir auch in eine regionale Talkshow eingeladen, in Connecticut in der Nähe von New York City, wo wir mit jemandem, der gegenüber der UN und unseren politischen Ansichten extrem kritisch eingestellt war, unter anderem über unser Projekt und die politische Situation in Deutschland geredet haben. Den Auftritt könnt ihr euch hier ansehen.
Vom überwältigenden Manhattan über das hippe Williamsburg bis hin zu unserem Kiez, Bushwick, waren wir jedenfalls von der Stadt extrem beeindruckt, und haben die Erfahrung genossen, über diese gewonnenen Eindrücke abends und morgens zu Hause als Team noch weiter zusammen zu wachsen.

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Als wir dann am Samstag in das Sheraton am Times Square zogen, waren wir auch endlich alle vereint. Wir verteilten uns sodann jeweils zu viert auf die Zweibettzimmer und besuchten noch ein Rules Training, bevor wir uns in Vorfreude auf den nächsten Tag, an dem die Konferenz losgehen sollte, aufs Ohr legten.
Und dann ging auch alles schon ganz schnell. Frühstücken, Konferenzkleidung überwerfen, noch die letzten Vorbereitungen treffen und eine Opening Speech schreiben (schließlich kann man mit etwas Glück gleich vorne auf der Speakers List stehen, da will man nicht ohne Text dastehen!). Dann ging es für uns als Delegation in die Opening Ceremony. Eröffnet durch eine Videobotschaft des UN-Generalsekretärs Antonio Gutierres, wandte sich Keynote Speaker Hina Shamsi unter dem Motto “everyone is welcome here“ an uns und gegen die derzeitige Einreisepolitik der USA, um die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit zu betonen und uns Mut zu geben, uns einzusetzen.
Von da ging es direkt in die ersten Sessions. Man tauschte Visitenkarten aus, besprach sich, welches Thema man als erstes diskutieren möchte („Agenda Setting“), und die ersten durften auch schon eine Rede halten. Beendet wurde die Session durch eine erste Abstimmung, und das Thema für die nächsten Tage war damit klar.

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Auf dem Weg in die Zimmer wurden wir direkt mit dem ersten Problem konfrontiert: Die Fahrstühle und die Schlangen, die sich davor ausbreiteten. Zum Glück haben wir es irgendwie reingeschafft, und nach einiger Zeit haben wir auch einen Trick gefunden, die Schlangen zu umgehen. Die 18 Stockwerke hochzulaufen, das hat jeder von uns wohl höchstens einmal gemacht!
Die Konferenz bestimmte dann maßgeblich die folgenden Tage. Morgens früh fingen wir an und arbeiteten bis spät in die Nacht. Auch nach offiziellem Konferenzende (um 11 Uhr Nacht) standen die Tastaturen bei kaum jemandem still. Zu wichtig die Perfektion der Draft Resolutions und die Teamarbeit an den gemeinsamen Entwürfen.
Zwar gab es täglich mehrmals zweistündige Pausen bei NMUN. Zwei Stunden verlaufen in Manhattan aber in einem ganz anderen Tempo als woanders auf der Welt. Als man sein Mittagessen, möglichst günstig und viel, gefunden und gegessen hat, wunderte man sich beim Blick auf die Uhr, dass die nächste Session doch nur eine halbe Stunde entfernt war. Und weil wir mit dem Fahrstuhlfahren ja bereits Erfahrung hatten, war man gut daran, auch die letzte halbe Stunde zeitlich nicht zu überschätzen.
In den Sessions selber hat man zwar meist schnell seine Gruppe gefunden, mit der man an einem Working Paper, das später zu einer Resolution werden soll, arbeiten will. Manche stellten selber ihre Gruppe zusammen und führten den Entwurf selber an, während in anderen Kommittees die Teamleitung schnell von bestimmten US-amerikanischen und kanadischen Studenten an sich gerissen wurde. Die waren meist an Universitäten, die für die Teilnahme bei NMUN und den Erfolg Credit-Points bekamen und hatten dementsprechend hohen Druck, bei den Chairs (die Moderatoren der Diskussion und gleichzeitig die „Jury“) gut anzukommen und besonders engagiert zu arbeiten.
Wir haben aber versucht, uns hinter diesen Leuten nicht zu verstecken, und das scheint auch ganz gut geklappt zu haben. In allen Kommittees haben wir erfolgreich Resolutionen entworfen, die auch am Ende gemeinsam angenommen wurden. Spannend wurde es noch einmal in der letzten Phase. Kaum hatte man die Draft Resolution fertig geschrieben, da wurde man von den Chairs gebeten, sie doch zu „mergen“, also sie mit der Draft Resolution einer anderen Gruppe zu verschmelzen. Also nochmal zusammensetzen, teilweise in riesigen Scharen, und gemeinsam aushandeln, was in der Resolution bleiben darf, oder was nicht kompromissfähig ist. Am Ende stand dann die Merged Resolution, über die im Kommittee abgestimmt wurde.

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Ich kann nur für die UNEA (United Nations Environment Assembly) sprechen, dort herrschte jedenfalls großer Konsens, und alle Resolutionen sind erfolgreich angenommen worden. Ein großer Erfolg für das Kommittee und alle Beteiligten!
Nach der Abstimmung – die erste Party! In einem Rooftop am Wasser auf zwei Stockwerken konnte man sich endlich gefühlt zum ersten Mal mit den Delegierten, mit denen man vorher noch zusammengearbeitet hat, auch privat unterhalten, um die internationale Zusammenarbeit nicht modellhaft in der Konferenz zu belassen, sondern real umzusetzen und viele neue Leute aus aller Welt kennenlernen!
Am nächsten Morgen ging es für die Delegierten aus GA1, GA2 und GA3 dann in das Objekt der Begierde – die UN General Assembly Hall. Hier wurden noch einmal alle angenommenen Resolutionen der GA besprochen und abgestimmt. Tarek durfte sogar 15 Sekunden lang über die echten UN-Mikrophone sprechen!

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Nachdem die Abstimmung vorbei war, durften dann auch alle anderen in die heiligen Hallen, um der Closing Ceremony beizuwohnen, wo wir mit einer Einladung zur NMUN auf den Galapagos-Inseln und einem Honourable Mention Award verabschiedet wurden.

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Abends, nachdem der letzte Tag mit Shopping und Pizza verbracht wurde, ging es dann auf den Delegates Dance. Was formell nach einem Ballabend mit schicken Klamotten klingt, erwies sich tatsächlich als eine riesige, mehrstöckige Party, auf der wir gemeinsam unseren letzten Abend feiern und ausklingen lassen konnten.
Am morgen mussten wir aus dem Hotel und nach und nach fuhren diejenigen, die am Tag zurückflogen, in Richtung der verschiedenen Flughäfen New Yorks. Einige, die vorher nicht dabei sein konnten, entschieden sich zu einer nachträglichen Zeit in New York, um die Stadt, die man bisher vor allem vom Hotelzimmer aus sehen konnte, richtig kennenzulernen.

Auch für Milena war mit der Ankunft zu Hause noch nicht alles vorbei. Sie musste gleich am nächsten Tag, mit Jetlag und wenig Vorbereitungszeit in das WDR-Studio in Münster kommen, um in der Lokalzeit Münster Rede und Antwort zu stehen.

Nun sind wir alle wieder zu Hause und konnten die ganze Reise und Konferenz Revue passieren lassen. Es war für uns alle eine sehr intensive Erfahrung, aus der wir großartige Bekanntschaften und Eindrücke mitnehmen konnten. Es gibt wohl kaum eine Konferenz, die die United Nations so authentisch und realistisch nachstellt wie die NMUN in New York. Auch aus diesem Grund sind wir sehr dankbar und froh, dass wir die Möglichkeit dazu bekommen haben, dieses Jahr die Delegation des Münster MUN e.V. stellen zu dürfen, und Haiti international vertreten zu dürfen!


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