Workshop Nr. 2: Was die Rules of Procedure mit außerirdischen Lebensformen zu tun haben und wie wir ihnen diplomatisch entgegentreten können?

geschrieben 2013-11-27
von Jana Falk (NMUN-Delegation 2014)

2013-11-23_11.25.27-215x300In kleiner, aber gemütlicher Runde fand am 23.11.2013 der 2. Workshop zu den Themen „Rules of Procedure“ und „Diplomatie in den Internationalen Beziehungen“ statt.

Im ersten Teil befassten wir uns mit den Rules of Procedure, den Ablaufregeln einer jeden MUN-Konferenz. Besonders für die Neulinge unter uns war es spannend herauszufinden, was zum Beispiel eine „Motion“ oder ein „Point“ ist. Aber es blieb nicht bloß bei der Theorie, sondern das ganze sollte auch in der Praxis erprobt werden: Wir führten eine Debatte zu der fiktiven Frage, ob wir als UN-Versammlung Regeln für den Erstkontakt mit außerirdischen Lebensformen einführen sollten. Immer wieder konnte die Debatte gestoppt werden, um Fragen zu stellen – so konnten wir Theorie und Praxis gut verbinden und schnell dazulernen. Nachdem wir uns mit den Voting-Procedures auseinandergesetzt hatten, konnten wir dann sogar eine passende Resolution verabschieden. Bis zum Mittagessen waren uns also nicht nur die Rules of Procedure bekannt sondern auch die Frage geklärt, ob es wichtig ist, „First Contact Procedures for Encounters with Extraterrestrial Lifeforms“ zu entwickeln.

2013-11-23_11.24.32-300x225Danach ging es weiter mit dem Thema Diplomatie in den Internationalen Beziehungen. In einem ersten Brainstorming wurden Ideen und Schlagwörter zu den Oberkategorien „Akteure in den Internationale Beziehungen“ und „Anarchie“ gesammelt.Gemeinsam erarbeiteten wir dann die Geschichte der Diplomatie und beschäftigten uns mit unterschiedlichen diplomatischen Formen. Am Ende waren alle erstaunt, wie viele verschiedene Möglichkeiten es doch gibt, internationalen, diplomatischen Austausch zu gestallten.

In einer gemeinsamen Feedback-Runde stellten wir uns auch nochmal die Fragen in welcher Form Diplomatie in den Vereinten Nationen und auch in MUN-Konferenzen auftaucht. Die MUN-Erfahrenen stellten fest, dass man auf den Simulationskonferenzen auf jeden Fall diplomatisches Verhalten lernt und seine Softskills trainieren kann. Mit diesem Abschlussstatement machten sie allen Neuen noch mehr Lust auf ihre erste MUN-Teilnahme und natürlich auch auf die nächsten Workshops.


^