New York rückt immer näher

geschrieben 2013-02-14
von Kirsten Weis (NMUN-Delegation 2013)

Anmerkung vom Vereinsvorstand: Dies ist der erste monatliche Artikel der NMUN-Delegation 2013 in diesem Blog. Die vom Münster MUN e. V. unterstützte NMUN-Delegation wird auf der NMUN-Konferenz 2013 in New York in die Rolle von irischen Diplomaten bei den Vereinten Nationen schlüpfen. Viel Spaß beim Lesen! -Hauke Pribnow

NMUN-Delegation 2013: Probesimulation 1Der Januar war für das Team ein sehr arbeitsreicher Monat. Neben nahenden Klausuren haben wir uns, sowohl was die organisatorische als auch die inhaltliche Vorbereitung der NMUN Konferenz in New York betrifft, viel vorgenommen.

NMUN-Delegation 2013: Probesimulation 2Sicherlich ein Höhepunkt war die Probesimulation zum aktuellen Konflikt in Mali. Jeder Teilnehmer hatte sich auf ein anderes Land und dessen Position zur Krise in dem westafrikanischen Staat vorbereitet. Die Delegierten mussten dann „ihr“ Land und vor allem dessen Interessen während der Simulation vertreten. Das gab uns und insbesondere den noch MUN-unerfahrenen Teammitgliedern die Gelegenheit, sich mit den Abläufen und dem Prozedere, den sogenannten „rules of procedure“, vertraut zu machen. Insgesamt haben sieben Länder an der Simulation teilgenommen. Deutschland, Frankreich, Mali, der Sudan, die Vereinigten Staaten, Libyen und Mauretanien haben ihre unterschiedlichen Positionen zu einem möglichen (militärischen) Einschreiten in Mali und andere Wege der Unterstützung diskutiert. Am Ende konnte ein Kompromiss geschlossen werden und wir waren in der Lage, eine Resolution zu verabschieden, die im Folgenden nachzulesen ist:

Code: GA/1/1

Committee: The General Assembly 1st committee

Subject: The Situation in Mali

 

Recalling the SC resolutions 2056, 2071, and 2085,

Gravely concerned about the human rights violations committed by MNLA rebel groups and AQIM,

Seeking to establish peace in an undivided and sovereign State of Mali,

Fully believing that a stable and democratic government has to be re-established in Mali,

Concerned about the security of adjacent States,

Condemns the overthrowing of the legitimate Malian government, the human rights violations that have taken place in the northern part of Mali, and the destruction of important UNESCO world heritage sites;

Emphasizes the importance of a swift resolvement of the conflict in order to prevent that Mali becomes a safe haven for terrorist organizations;

Approves the measures taken by the Security Council;

Calls upon Member States to join efforts in the AFISMA to complete the goals as laid out in SC resolution 2085 including but not limited to

  1. training of police and military forces;
  2. helping Mali to regain control of the northern regions;
  3. supporting Malian intelligence services with information in order to identify terrorist and rebel groups and their respective strongholds;

Emphasizes the importance of the security of Malian borders with neighboring States;

Encourages humanitarian aid organisations to take action in Mali, once the situation is safe enough;

Further invites the European Union to pursue the rapid deployment of a military training and advisory mission to Mali;

Expresses its hope that the conflict can be brought to a peaceful long-term solution securing the lives and freedom of the civilians as well as the Malian democracy;

Resolves to remain actively seized on the matter.

An dieser Stelle sei nochmal unseren Konferenzvorsitzenden, den „chairs“, gedankt, die ihren Sonntag für uns geopfert, die Sitzung hervorragend geleitet haben und uns mit ihren Erfahrungen Rede und Antwort standen. Danke für die Unterstützung!

Ein weiteres Highlight war die offizielle Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen unserer NMUN-Delegation 2013 und dem Münster MUN. Wir freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit.

Jetzt heißt es, weiter recherchieren und die „position papers“, die die Position unseres Landes zu den verschiedenen Themen in den Komitees aufzeigen, anfertigen.


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